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Geschichte der UN

Stützend auf die Atlantikcharta schlossen sich am 01.01.1942 im so genannten Washington Pakt, sechsundzwanzig gegen die Achsenmächte (Deutschland, Italien, Japan etc.) kämpfende Staaten zu den United Nations zusammen. Auf ihrer Moskauer Konferenz beschlossen die Außenminister von China, Großbritannien, UDSSR und der USA, 1943 nach der Niederwerfung der Achsenmächte eine Weltorganisation zur Aufrechterhaltung des internationalen Friedens zu schaffen. In der Konferenz von Dumbarton Oaks wurde 1944 eine Satzung der geplanten Organisation entworfen. Bei ihren Gesprächen in Jalta im Februar 1945 bemühten sich die großen Drei, also Winston Churchill, F.D. Roosevelt und Stalin um die Klärung strittiger Fragen, zu denen unter anderem der Abstimmungsmodus und das Vetorecht im Sicherheitsrat gehörten. Auf der Konferenz in San Francisco im U.S. amerikanischen Bundesstaat Kalifornien, zwischen April und Juni 1945, an der alle Mächte teilnehmen durften, die vor dem 01.03.1945 Deutschland den Krieg erklärt hatten, verabschiedeten einundfünfzig Nationen am 26.06.1945 die Charta der Vereinten Nationen, die am 24.10.1945 in Kraft trat. Die Mächte die im zweiten Weltkrieg gegen die Alliierten kämpften sollten als Feindstaaten ausgeschlossen bleiben.

Der aufkommende Ost-West-Konflikt verhinderte die Schaffung des friedenssichernden Systems einer Weltpolizei und aufgrund der Rivalität der USA und der Sowjetunion die Einstimmigkeit. Während die Auseinandersetzungen im Sicherheitsrat durch das Veto der einen oder anderen Großmacht gekennzeichnet waren, wurde die Generalversammlung zunehmend zum Austragungsort von Propagandaschlachten, mit denen nach 1955 vor allem unter den blockfreien Ländern jeweils Verbündete gesucht wurden. Nach der Beendigung des Ost-West-Konfliktes war es den Vereinten Nationen besser möglich sich bei friedensschaffenden Maßnahmen durchzusetzen.