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UNESCO

Die United Nations Educational Scientific and Cultural Organization oder kurz UNESCO ist ebenfalls eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder in Erziehung, Wissenschaft und Kultur fördern soll. Sie unterstützt besonders auch Erziehungsprogramme in verschiedenen Entwicklungsländern auf der Welt. Eine der neueren Aufgaben der UNESCO ist der Schutz des Weltkulturerbes. Eines der bekanntesten Beispiel aus der jüngeren Zeit ist der Streit um den Bau einer Brücke über die Elbe bei Dresden, was eine Beschädigung des Weltkulturerbes Elbtal zur Folge hat und die daraus resultierende Aberkennung des Status des Weltkulturerbes durch die UNESCO.

Gegründet wurde die UNESCO auf Veranlassung von Großbritannien und Frankreichs auf der Konferenz von London, im November 1945. Ihr gehören etwa 192 Mitglieder der UNESCO an. Die Bundesrepublik trat 1951 bei. Ihren Sitz hat sie Paris, Frankreich.

Das oberste Organ der UNESCO ist die Generalkonferenz. Von ihr wird der aus 45 Mitgliedern bestehende Exekutivausschuss, dem die Bundesrepublik Deutschland seit 1954 angehört, gewählt. Das Sekretariat in Paris besteht aus dem von der Generalkonferenz auf sechs Jahre gewählten Generaldirektor und seinem Arbeitsstab. Das Arbeitsprogramm in den Mitgliedsstaaten wird von nationalen Kommissionen durchgeführt. Dabei ist der Sitz der deutschen UNESCO-Kommission in Bonn und das UNESCO-Institut für Pädagogik in Hamburg.

Die UNESCO gibt mehrere verschiedene Zeitschriften heraus, unter anderem auch den UNESCO Courier seit 1948. Ferner wissenschaftliche und Kunstveröffentlichungen sowie Fachzeitschriften. Darüber hinaus betreibt die UNESCO Modellschulen. Hierbei handelt es sich um Schulen der Sekundarstufen, die der UNESCO assoziiert sind und zu deren besonderen Bildungszielen die durch internationale Kontakte der Schüler erwachsenden Erfahrungen und Informationen gehören.